Die Wildwiese mit einem Altgrasbereich pflegen wir nach ökologischen Kriterien. Ökologische „Zielgruppe“ sind Falter und ihre Raupen. Daher wir die Mahd entsprechend angepasst. Ergebnis ist eine besonders große Vielfalt und Anzahl verschiedener Arten. Hier eine kleine Auswahl.
Es gibt wieder ein paar schöne Einblicke in den ErLebensraum. Aufgrund der vielen Habitat-Typen hat sich hier eine große Vielfalt entwickelt. Eine kleine Auswahl findet ihr hier.
Gestern war es soweit: Zusammen mit 45 Grundschülern aus einer 1. und 3. Klasse, und natürlich den Lehrerinnen, hat unsere Naturschutzgruppe Bodenheim Sträucher, Stauden und einen Baum gepflanzt.
53 Sträucher wie Schlehen, Schneeball, Weißdorn und Essigrosen, dazu eine Flaum-Eiche und einige Stauden, werden eine Naturhecke bilden. Ein wichtiger Lebensraum für Igel, Fledermäuse, Vögel, Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten.
Totholzbereich aus Kirschbaum-Ästen
Es war eine tolle Aktion, sehr interessierte Kinder dabei. Und wir entdeckten auch Bodenbewohner. Darunter leider auch ein Nistbereich der Grauschwarzen Düstersandbiene. Es war die neue Generation, aber die zwei Tiere hoben später ab.
Grauschwarze Düstersandbiene sitzt an der Erde
Demnächst werden noch drei Fledermaus-Höhlen in Altbäumen vor Ort angebracht.
Finanziert wurden die Pflanzungen und die Fledermaus-Höhlen über die ENTEGA-Vereinsaktion.
Vor kurzem fand am ErLebensraum wieder ein Workshop vom VG-Ferienprogramm statt. Ergebnis: Sechs Wildbienen-Nisthilfen und dazu Saatgut-Herzen. Dazu gab es Einblicke in die Wildbienen-Schaukästen.
Zu sehen sind die Kinder und einige Aktive beim Bau von Wildbienen-Dosen
Blick in die Wildbienen-Brut durch einen Schaukasten. Die Brut wird dabei natürlich nicht beschädigt.
Man erkennt hier eindeutig auch die einzelnen Kammern.
Es sind in den Röhren viele Grillen zu sehen, die abgelegt wurden.
Zu sehen ist der Stahlblaue Grillenjäger. Er trägt Grillen in die Niströhren, um dort seine Brut abzulegen. Diese ernährt sich vond en Grillen.
Ein kleines Herz aus Papier ist zu sehen, im Hintergrund eine Kräuterspirale. Es handelt sich dabei um ein selbstgemachtes Saatgut-Herz.
Eine Gelbbindige Furchenbiene sitzt einem Brett neben der Wildbienen-Nistdose. Dabei hat sie sich nur ausgeruht, denn sie nistet im Sand.
Unsere Pachtfläche an den Fuchslöchern hat einiges zu bieten. Nachdem wir letztes Jahr Zauneidechsen entdeckt haben und bereits einige Falterarten, wie den Pollion und den Schillerfalter, haben wir vor kurzem weiteres entdeckt.
Spannende Infos rund um Wildbienen, und zur Krönung auch noch eine kleine Wildbienen-Nisthilfe zum Mitnehmen… Am 31.8. gehts los – noch sind Plätze frei!
Wir waren wieder auf unserem ErLebenraum aktiv. Außerdem haben wir die Streuobstwiese an der Kapelle Maria Oberndorf vorbereitet. Denn bald kommen die Schafe.