Archiv der Kategorie: Hecke

Das blüht noch im Dollespark

Noch ein Nachtrag zum Dollespark und der geplanten Neugestaltung. Aktuell blühen auf der Wiese, die zur Hundespielwiese werden soll, unzählige und ökologisch sehr wertvolle Wildblumen, wie Hornklee, die Braunelle sowie die Gewöhnliche Wegwarte. Dies ist nur eine kleine Auswahl der Pflanzen, die einer Hundewiese zum Opfer fallen würden. Und mit ihnen dann auch teils gefährdete Wildbienen- und Falterarten. Das mitten in der Biodiversitätskrise wäre unverantwortlich und nicht zu vermitteln.

Weiterlesen

Ideen zur Umgestaltung des Dollesparks

Der Bodenheimer Dollespark soll umgestaltet werden. Wir haben uns inzwischen einige Gedanken gemacht, folgende Ideen gesammelt und die Stellungnahme an die Gemeinde übersandt.

Weiterlesen

Der Weg ist das Ziel...

Der Weg ist das Ziel…

Es gibt Neues vom ErLebensraum und der Nisthilfe der BUND-Naturkindergruppe.
Auf unserer Fläche tobt momentan das Leben. Während wir ein wenig Grasbewuchs entfernt und mit der Sense teilweise gemäht haben, flog uns ein alter Bekannter vor die Füße…

Weiterlesen

Erst Schneeglöckchen, dann Schnee…

Doch die Natur steht bereits in den Startlöchern fürs nächste Frühjahr. Bald beginnen erste Vogelarten mit der Brut und in der Nisthöhle mit Kamera hat sich bereits eine Blaumeise eingefunden, um zu testen, ob sich die Höhle als Platz für die Jungen-Aufzucht eignet. Weiterlesen

Es flattert

Auch dieses Jahr war ich wieder als NABU-Fledermauskundschafter unterwegs. Dabei begehe ich ein Transekt, das über die Gaustraße, Zwerchgasse, Kanalgasse, Gartenstraße, Kapellenstraße, den Fußweg am Friedhof vorbei hin zur Eduard-von-Heuss-Straße, zur Raiffeisenstraße, Maria-Oberndorf-Straße, und dann zurück zur Gaustraße führt. (etwa 2 km Länge)

Weiterlesen

Wildrose

Nachdem wir gestern das Klimabeet angelegt haben, wurde heute noch die Hecke an unserer Patenschaftsfläche gepflegt und zurückgeschnitten.

Heckenschnitt

Totholzhaufen

Nachschub für dne Totholzhaufen

 

Unter einem Stein fanden wir  Eier – von der Größe und Menge könnten es welche der Weinbergschnecke sein. Schneckennachwuchs fürs nächste Jahr – und Futter für die vielen Tiere, die Schnecken erbeuten.

20221125_154835

Und für alle die nun den Hummel-Nistkasten vermissen: Wir haben ihn in einen Steinhaufen integriert. Das sieht nicht nur natürlicher aus, sondern wirkt wahrscheinlich auch ansprechender für eine Hummelkönigin.

Hummelnistkasten unter Steinen

Eine solche Königin haben wir dann dann noch an unserer Wildstrauchhecken-Pflanzung gesehen. Sie flog herum und suchte scheinbar nach einem passenden Platz. Ende November ist das schon ungewöhnlich.

Die Sträucher auf der Fläche sind bereits im Herbst-Modus, viele haben ihre Blätter verloren, die Wildrosen tragen ihre Hagebutten. Die Pflanzen sind inzwischen so stark, dass der natürliche Bewuchs kein Problem mehr für sie darstellt. Deshalb sind nur noch wenige Pflegeeinsätze nötig.

Hagebutten

Das ist gut so, denn die Gräser und Wildkräuter, die dann auch wachsen dürfen, sind wichtige Nahrungspflanzen für Insekten. Außerdem überwintern an und in Stängeln oder dürren Gräsern viele Schmetterlings-Puppen und auch teils Wildbienen-Nachwuchs, sowie auch von anderen Insekten.

Deshalb stehen übrigens auch in unserem ErLebensraum noch die Disteln und Gräser. Das ist wichtig für die Vielfalt und wird von den Umweltverbänden auch so empfohlen. Wer diese Stängel und Gräser im Herbst völlig abmeht, entfernt und entsorgt, tötet zwangsläufig große Mengen an Schmetterlings- und Insekten-Nachwuchs.

Der NABU hat vor kurzem an der Wildbienen-Nisthilfe nahe der Wildstrauchhecke noch ein Info-Schild angebracht.

Wildbienennisthilfe mit Info-Schild

Und wir haben heute einen Meisen-Nistkasten an der Eberesche befestigt. Da der Stamm noch nicht dick genug ist, um einen solchen Kasten gut befestigen zu können, haben wir ihn zunächst mit einer Dachlatte an den Pfosten festgeschraubt.

Meisennistkasten an der Eberesche

Das Absperrband rund um die Heckenfläche ist übrigens nötig, um zu verhindern, dass bei einer evtl. Mahd oder des Mulchens angrenzender Flächen aus Versehen auch unsere Wildsträucher zerstört werden.

Blaue Holzbiene

Zeit zum Gießen

Gestern waren wir wieder an der Wildstrauch-Fläche nahe des Friedhofs und haben dort 700 Liter Wasser vergossen. Es ist erschreckend, wie trocken alles ist. Und es bleibt zu hoffen, dass es bald mal längere Zeit langsam und ergibig regnet.
 

Weiterlesen