Hornissenschwebfliege

Licht und Schatten

Es gibt positive aber leider auch negative Neuigkeiten zu berichten. Aber zuerst die guten News:

Wir konnten wieder einige neue Arten in unserem ErLebensraum entdecken. Darunter die imposante aber nur bedrohlich wirkende Hornissenschwebfliege. Sie nutzt Mimikri, also die Kunst in der Natur, wie etwas anderes auszusehen. In diesem Fall wie eine Hornisse.

Hornissenschwebfliege

Hornissenschwebfliege

 

Brauner Grashüpfer

Brauner Grashüpfer

 

Steinbrech-Felsennelke, blüht auf dem begrünten Dach des Naturhotels.

Steinbrech-Felsennelke, blüht auf dem begrünten Dach des Naturhotels.

 

Geflammter Kleinzünsler

Geflammter Kleinzünsler

 

Gemeine Florfliege

Gemeine Florfliege

 

Kleine Mistbiene

Kleine Mistbiene

Streifenwanzen in Wilder Möhre

Streifenwanzen in Wilder Möhre

Eine weitere gute Nachricht: Am 12.08. findet der erste von zwei Terminen statt, den wir im VG-Kinderferienprogramm anbieten. Hierzu haben wir bereits einige Vorbereitungen getroffen: Die Bauteile für einen Igel-Unterschlupfkasten zurecht gesägt.

Igel-Kästenbausatz

Igel-Kästenbausatz

 

Nun können wir ihn am 12.08. mit den Kindern zusammenbauen. Dazu gibt es spannende Infos zu den Igeln, wir entwerfen extra einen altersgerechten Flyer mit Infos über Ingolf Igel. Die drei entstehenden Igel-Kästen werden dann innerhalb der Gemeinde aufgestellt, um den bedrohten Tieren Schutz zu bieten.

Am 26.08. findet der zweite Termin statt. Hier dreht es sich ganz um Wilma Wild. Wir beschäftigen uns mit den Wildbienen, ihrer Lebensweise, ihren Lebensräumen, und bauen für jedes Kind eine Nisthilfe zum Mitnehmen. Auch hier entwerfen wir gerade einen schönen Flyer.

Und nun die schlechte Nachricht: Wir haben zwei tote Jungkäuze nahe der Niströhre entdeckt. Einer von ihnen wies massive Verletzungen am Kopf auf, was einen Angriff durch einen anderen Greifvogel nahelegt. Der andere lag völlig ohne Verletzungen im Nachbargarten. Er war jedoch abgemagert und die Vermutung liegt nahe, dass die Dürre den Regenwürmern zu schaffen macht, die somit als Nahrung der Steinkäuze wegfallen. Ein Turmfalke in direkter Nachbarschaft könnte zudem Mäuse gefangen haben. Und somit hat es der der Kauz nicht geschafft. Bleibt zu hoffen, dass die anderen drei Jungkäuze durchkommen und so zum Erhalt ihrer bedrohten Art beitragen. Für nächstes Jahr prüfen wir, um wir die Käuze ein wenig unterstützen können während der Jungenaufzucht und der Zeit, in der sie als Ästlinge im Baum sitzen.

Toter junger Steinkauz

Toter junger Steinkauz

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