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3 x Wundklee
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2 x Trauben-Skabiose
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2 x Rainfarn
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2 x Natternkopf
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1 x Gilbweiderich (im Sumpf-Fass)

Zunächst haben wir das Erdreich etwa 20 cm tief entfernt, dann Split aufgebracht, einen Hügel aufgeschichtet, die Dachziegel ausgerichtet, und dann die Bepflanzungen vorgenommen.

Dies ist eine „Wärmefalle“. Der Split-Hügel der Kies- und Erd-Hügel sowie die hohe Bepflanzung auf der West- und Südwestseite wird den Wind im Bereich abhalten. Split, Schotter, Sand, Dachziegel und Holz sind Wärmespeicher. Für Falter sind solche Bedingungen ideal. Aber auch Eidechsen werden sicn in den Zwischenräumen der Dachziegel wohl fühlen. Wir haben diese auch mit Sand aufgefüllt.

Den Rainfarn, als hoch und breit wachsende Pflanze, haben wir in den Randbereichen eingebracht.

Nicht nur Eidechsen fühlen sich unter Dachziegeln wohl, sondern wohl auch Teichfrösche… Dieser saß in dem zwischengelagerten Ziegel-Haufen hinterm Sumpf-Fass.

Im Sumpf-Fass hat nun auch noch der Gilbweiderich eine Platz gefunden. Dies ist eine ganz besondere Pflanze, denn anstatt Nektar liefern ihre Blüten Öl. Und die Auen-Schenkelbiene nutzt genau dieses Öl, zusamnen mit dem Pollen, um damit ihre Brut zu versorgen und vor allem auch die Wände ihrer Erd-Niströhren auszukleiden. Das Öl verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, und somit das Schimmeln der Brut.


Dickkopffalter am Wilden Majoran

Wildbiene am Edel-Gamander

Ein Falter am Lavendel. Er tankt dort Nektar. Doch brauchen alle Falter auch Raupen-Fraßpflanzen, damit ihr Nachwuchs gesichert ist. Und die bestehen meist aus so genannten „Unkräutern“. Lavendel ist eine „Power-Blüte“ für die Falter, aber ohne Raupen-Fraßpflanzen absolut sinnlos. Daher: Mehr Mut zum Wildkraut!

Falter am Wilden Majoran



Und auch die Tage zuvor gab es bereits einiges zu sehen und zu bestaunen.

Bläuling an den Disteln

Zitronenfalter an Distelblüte

Käfer auf Wilder Möhre

Wie wertvoll und begehrt die Wilde Karde ist, offenbart momentan sehr gut der Blick auf ihre Blüte.

Tagpfauenauge auf Wilder Karde

