Beim Begehen des Fledermaus-Transekts für den NABU, was ich monatlich innerhalb Bodenheims auf einer festgelegten Route durchführe, flatterten Zwerg- und Mückenfledermäuse herum. Und auch am Angelweiher ist einiges los. Im Lörzweiler Wäldchen wollte ich eigentlich auch mal nach den Flattertieren schauen, aber davon hielt mich dieser Ruf ab…
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass er von einem Rehbock stammt.Auf unserer Fläche tut sich auch einiges.

Grünes Heupferd

Heuschrecke – wahrscheinlich ein Grashüpfer



Zwei Heuschrecken

Wahrscheinlich eine Trypetoptera punctulata – die „Gepunktete Hornfliege“. Sie legt ihre Eier in Schnecken ab, dort entwickeln sich die Larven und fressen die Schnecken auf. Sie leben im Gras.

Sitzen die Kartäuserschnecken deshalb hoch oben an den Spitzwegerich-Blüten…?

Die Puppe, wahrscheinlich eines Falters, direkt an der Blattunterseite der Königskerze. Vom Königskerzen-Mönch wird sie nicht stammen, sie ist im Verhältnis deutlich kleiner, vielleicht 0,5mm lang.

Die Wilde Karde ist eine sehr wertvolle heimische Pflanze, die sowohl Wildbienen, aber auch Faltern und anderen Insekten als Nektarpflanze dient. Gleichzeitig ist die Raupenfraßpflanze für viele Falter. Und die Samen später dienen dem Stieglitz (Distelfink) als Futter in der kalten Jahreszeit. Und ist sie nicht auch ein Genuss fürs menschliche Auge?

Die Johannisbeeren sind reif, genauso wie die Stachelbeeren. Hier kann sich übrigens jeder bedienen: Alles ist garantiert Bio!

Der Kalifornische Kappenmohn ist Bestandteil der ausgebrachten Saatgutmischung, ebenso Rainfarn-Phazelie. Beides sind keine heimischen Pflanzen, aber eine gute Ergänzung auf der Fläche und sehr wertvoll. Gleiches gilt für den Wegerich-Natternkopf, der gerade seine Blüten öffnet.

Die Resede in voller Größe

Ein Schachbrett-Falter sitzt an den Gräsern

Und hier freut er sich über das Wasser vom Gießen der Kräuterspirale. Es ist viel zu trocken – wir brauchen dringend Regen!
