Allmählich häufen sich die Steine auf unserer Fläche. Das bleibt natürlich nicht so, im März fällt der Startschuss zur weiteren Gestaltung des „ErLebensraums“.
Kräuterspirale, Trockenmauern, ein Schmetterlingsbereich, ein Blühstreifen und ein bienenfreundliches Rosenbeet werden nach und nach eingerichtet, und zugleich in den natürlichen Bewuchs eingebunden.
Um die meisten dieser kleinen Biotope entwickeln zu können, braucht man vor allem eines: Steine

Zum Glück hat uns das Weingut Kitzer eine große Menge Feldsteine zur Verfügung gestellt, die einerseits in größerer Menge die passende, teils abgeflachte Form für den Bau von Trockenmauern aufweisen. Andererseits stammen sie direkt aus dem Erdreich, kamen beim Umbrechen einer Wingertsfläche zum Vorschein, und enthalten tolle Versteinerungen. Sie sind Zeuge der Vergangenheit, denn vor 20 Millionen Jahren schwammen hier im Mainzer Becken noch Haie im Tropischen Meer.

Und nicht selten findet man gerade in den Weinbergen solche schönen Zeugnisse vergangenen Lebens. Umso schöner ist es, dass diese nun wortwörtlich den Grundstein für neue, künftige Lebensräume legen werden.

Unseren herzlichen Dank an das Weingut Kitzer für die Unterstützung. Auch zum Thema Blühmischungen hat man uns interessante und praxisnahe Tipps gegeben. Kein Wunder, denn man kennt sich dort mit insektenfreundlichen Blühmischungen aus. Und bietet die interessante Möglichkeit, eine Blüh-Patenschaft zu übernehmen, hier direkt vor Ort, um unsere heimischen Insekten und somit auch die Vogelwelt zu fördern. Mehr Infos für alle, die eine Patenschaft übernehmen möchten, gibt es hier
