Gestern und heute hieß es, zur „Stunde der Wintervögel“, kräftig Vögel zählen. Es kamen einige Arten zusammen – auch Dank Futterstelle.
Ich zählte an drei Standorten jeweils eine Stunde lang. Außerdem war die Wildkamera im Einsatz, und ich war zusätzlich mit der Kamera unterwegs. Die Daten wurden an den NABU übermittelt.
Hier eine kleine Übersicht der erfassten Arten:
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Grünfinken
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Buchfinken
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Kohlmeisen
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Blaumeisen
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Amseln
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Feldsperlinge
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Haussperlinge
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Elstern
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Rotkehlchen
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Sperber
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Turmfalke
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Stare
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Kolkraben
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Eichelhäher
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Buntspecht
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Halsbandsittiche
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Türkentauben
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Ringeltauben
Während ich gestern im Garten im Siedlungsgebiet (Gaustraße) sowie in der Ortsrandlage zum Feld (Garten am Kapellengraben) zählte, war ich heute im Traumgarten sowie an der Kapelle Maria Oberndorf unterwegs.
Dort konnte ich – neben vielen anderen Vogelarten – auch einen Buntspecht entdecken und fotografieren. Zwar sind Buntspechte nicht bedroht oder selten. Aber sie sind besonders wertvoll für andere Tiere, die bedroht sind. Denn sie bauen Höhlen, in denen letztlich Fledermäuse, Eulen, Kleinsäuger oder auch Meisen nachfolgend nisten bzw. ihr Quartier finden. Auch staatenbildende Insekten sind teils auf solche Höhlen angewiesen. Somit ist die Existenz der Spechte wichtig für die besonders geschützten Fledermäuse, für Eulenarten und für Kleinsäuger (Siebenschläfer) Und neben den Spechten ist dabei natürlich auch alter Baumbestand wichtig. Dazu zählen auch teils abgestorbene Bäume / Baumstämme, die ein wichtiges Habitat für unterschiedliche Tier- Pflanzen- und Pilzarten darstellen.
Solches Totholz trägt eine irreführende Bezeichnung. Denn in Totholz wimmelt es nur so von Leben. Daher ist es umso wichtiger, wo immer möglich alte Baumstämme oder Baumgerippe zu erhalten und stehen zu lassen.

Exot – ein Halsbandsittich

Türkentaube

Star

Kohlmeise

Sperlinge beim Kampf ums Futter

Blaumeise

Amsel

Buchfink

Bundspecht im Traumgarten

Elster

Grünfink

Rotkehlchen
